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Änderungen

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Änderungen in der ÖPO für Obedience gültig ab 1.1. 2006

Wichtig:
International gibt es keine Beurteilung "nicht bestanden" - dies gilt auch für die Prüfungsstufen GH 1 und GH 2. Mangelhaft kann eine Übung sein - jedoch nicht die gesamte Arbeit.
Nicht Bestanden gibt es ab sofort nur mehr bei Disqualifikation.
Um in die nächsthöhere Stufe aufsteigen zu können ist mindestens eine Beurteilung von "Gut" erforderlich.
Dies war bis dato auch notwendig.

Wenn sich ein Hund während eines Bewerbes veräussert erfolgt Disqualifikation in allen 3 Stufen.

ACHTUNG: Das Maximalgewicht der Bringhölzer ist in allen 3 Stufen 450 Gramm.

In der GH 1

Das Viereck beim Voransenden wird von vier Meter pro Schenkel auf drei Meter geändert.

In der GH 2
Das Viereck beim Voransenden wird von vier Meter pro Schenkel auf drei Meter geändert. Der Kegel beim Voransenden wird entfernt und der Hund wird von 25 Meter Entfernung analog der GH-1 gerade und ohne Zwischenstopp ins Viereck gesendet. Das An und Ableinen zwischen den Übungen Sitzen und Liegen in der Gruppe entfällt. Die Hunde werden angeleint zum sitzen in Gruppe (Übung eins) geführt und nach dem liegen (Übung zwei) in der Grundstellung auf Anweisung angeleint und aus dem Ring geführt. Das Dreieck bei der Übung (Übung vier) Steh und Sitz aus der Bewegung wird auf ein Quadrat geändert mit 8 Meter Schenkellänge, sonst bleibt die Übung gleich. Diese Änderungen werden durchgeführt Teilweise aus Gründen der Erleichterung für den HF und auch aus organisatorischen Gründen um den Ablauf eines Bewerbes zu beschleunigen.

In der GH 3

Da auch bei Obedience alle fünf Jahre PO Änderungen der FCI durchgeführt werden, welche aber leider nicht mit den IPO Hunden parallel ist, sind auch hier Änderungen durchzuführen.
Der gesamte Wortlaut der neuen PO der GH – 3 ist über folgenden Link ersichtlich

Hier die wichtigsten Änderungen:

Sichtzeichen dürfen nur gegeben werden bei Übungen wo beides gleichzeitig gestattet ist.

Bei der Übung 5 „Hereinrufen mit Abstellen und Ablegen“ kann entweder ein Hör- oder Sichtzeichen verwendet werden, allerdings muss dies dem LR (Prüfungsleiter) vorher bekannt gegeben werden. Es darf auch gemischt werden z.B. bei Steh ein Sichtzeichen und bei Platz ein Hörzeichen.

Neu:

Der LR kann bei zu viel Härte, Bellen, winseln aber auch bei Übertrieben Spiel zwischen den Übungen mit einer Gelben Karte verwarnen, im Wiederholungsfall gibt es die Rote Karte (Disqualifikation).

Die Wendungen darf der Hundeführer vorzeigen wie er möchte, bei der Linkswendung darf der Hund hinten herum geführt werden oder auch am linken Bein des HF bleiben. Der Hundeführer darf auch jede Wendung anders vorzeigen solange diese eng und flüssig gezeigt wird. Der Prüfungsleiter gibt nur die Anordnung „Kehrt“.

Bei allen Übungen des Hereinrufens und Bringen, darf der Hund Vorsitzen oder gleich in Grundstellung gehen, er darf dies auch bei jeder Übung anders vorzeigen.

Pflichten des Hundeführers: Die Pflichten des HF beginnen, wenn er die Anlage betritt und enden mit der Siegerehrung. Der Richter darf Hundeführer bei Nichteinhaltung der Regeln Disqualifizieren, bei unsportlichen Verhalten, bei Disqualifikation, werden alle bereits erhaltenen Punkte aberkannt. Der Hund muss zwischen den Übungen an der linken Seite des HF geführt werden (nicht bei Fuß). Hundeführer welche im Rollstuhl sitzen, müssen den Hund bei Übung 1 und 2 am Anfang oder Ende der Gruppe Absetzen und Ablegen. Verlässt der Hund seinen Führer, so darf dieser ihn einmal rufen. Kommt der Hund zurück, ist die Übung Mangelhaft „0“ und der LR zeigt die Gelbe Karte. Dies gilt auch zwischen einer Übung. Im Wiederholungsfall wird Rot aufgezeigt und das Team wird disqualifiziert. Pflichten des Hundes:
Hunde, welche zu irgendeinem Zeitpunkt Beißen oder Versuchen zu Beißen, sei Mensch oder Tier werden disqualifiziert, auch wenn diese ihre Arbeit schon beendet haben.



Neues bei den Übungen:

Übung 2. Ablegen in der Gruppe:
• Die Hunde werden einzeln abgelegt beginnend mit Startnummer 1 und das Aufsetzen wird in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt.

Übung 4. Steh, Sitz, Platz aus der Bewegung: • Die Schenkel des Quadrats sind 8m. und der Hund soll auch parallel zur Line liegen.

Übung 5. Hereinrufen mit Steh und Platz: Beim ersten Ablegen darf beim Wegtreten das Hörzeichen „Bleib“ gegeben werden. Beim ersten Abrufen darf dem „Hier“ der Name des Hundes voran gestellt werden, dies darf aber nicht den Eindruck von zwei Hörzeichen geben.

Übung 6. Voransenden in ein Viereck:
• Neu ist das ein Hund welcher seine Position verändert nachdem der HF den zweiten Winkel passiert hat noch 5 Punkte erhalten kann.

Übung 7. Bringen mit Richtungsanweisung:
• Das maximal Gewicht der Bringhölzer ist zirka 450 Gramm

Übung 8. Bringen über die Hürde:
• Neu ist, das ein Vorprellen des Hundes mit 0 geahndet wird, egal ob das Hantel noch rollt oder nicht.

Übung 9. Identifizieren:
• Der Hundeführer übernimmt den Gegenstand erst bei der Übung nach dem er sich umgedreht hat und darf diesen zirka 5 Sekunden verwittern in seiner Hand. Ausarbeitungszeit ist eine halbe Minute.

Übung 10. Kontrolle auf Distanz: Hier ist nur eine Regel genau erklärt welche schon langen so beurteilt wird. Wenn der Hund eine Position nicht einnimmt aber eine Position einnimmt welche als nächster kommt, so ist die Übung 0. Ein Beispiel der Hund soll von Steh auf Sitz legt sich aber und die nächste Position ist von sitz auf Platz so ist diese Übung 0 da er bereits liegt.

Aktualisiert ( Sonntag, den 24. Januar 2010 um 18:15 Uhr )  

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Obedience STAATSMEISTERSCHAFT 18. und 19.9.2010 - Hier die AUSSCHREIBUNG 

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